“Pressemitteilung: Die Siemens AG gibt bekannt, im Rahmen der Prozeßoptimierungsmaßnahmen den Abbau einer Stelle durchzuführen.” Wall Street Journal: “Die Börse reagierte auf die Mitteilung euphorisch, die Siemens-Aktie legt um 7,3% zu, um am Tagesende mit 6,7% zu schließen” Aktennotiz [vertraulich], Vorstand an Aufsichtsratsvorsitzenden: “Sie erinnern sich. Bereits in 2004 begannen wir unseren erfolgreichen Kurs, unprofitable Geschäftsbereiche zu schließen oder zu veräußern. Dies wurde konsequent in den Jahren 2005 und 2006 mit dem Verkauf der Halbleitersparte, des SBS, der Handysparte und anderer Bereiche fortgesetzt. Wir entließen dabei jeweils zwischen 2500 und 10000 Mitarbeitern. Wie Sie sich erinnern, führte dies zu
einer Steigerung des Shareholdervalues, der nicht zuletzt auch den Wert unserer Aktienoptionen nachhaltig steigerte. Mit dem Abwickeln des Kraftwerks vom Transformatoren Hersteller und Motorengeschäftes, konnten wir uns auf unser Kernfeld konzentrieren. Die Medizintechnik wurde erfolgreich ausgelagert, die PC-Herstellung nach Taiwan verlagert und die unrentable Unterhaltungselektronik durch ein chinesisches Konsortium erworben und im fernen Osten wieder aufgebaut. Das Outsorcing des Bankengeschäftes wertete den Börsenplatz Deutschland erheblich auf und verschlankte die Organisation um weitere 7800 Mitarbeiter. Dieser konsequente Kurs führte dazu, daß wir als hochprofitables Weltunternehmen dastehen. In konsequenter Fortsetzung unseres Kurses schlage ich vor, nun auch unseren Bürodiener zu entlassen. Eine Investion von ca. 20000 Euro in Rechnerinfrastruktur sollte diesen Schritt ermöglichen.” Aktennotiz [vertraulich], Aufsichtsratsvoritzender an Vorstand: “Etat genehmigt, sorgen Sie für Abwicklung des verbleibenden Personalbestandes. Frage: Wie wollen Sie nach dieser Maßnahme den Shareholder Value steigern, wenn sie niemanden mehr entlassen können? Bitte Strategiekonzept zum …”
Archive for September, 2010
Transformatoren Hersteller und Motoradgeschäfte?
Beste Riester Rente auf Erden
Wenn die beste Riester Rente sich gut verkauft, dann sinken auch die Verwaltungskosten, und die Gewinne? Das ist wohl eher Theoriefindung als nachdenken. Wenn man Riester Rente mit Lebensversicherungen vergleicht, dann sind sie nicht so schlecht. Müller vergleicht das nicht.Ich hab erst irgendwo gelesen, dass man beim Umlageverfahren, nicht mehr das rausbekommen wird, was man eingezahlt hat und so hoch ist das Risiko bei Riesterrenten ja nicht, im Gegenteil, die minimieren es und streuen es. Dann ist dein Problem lesen und nicht nachdenken. Müller macht sich auf wirtschaftlicher Basis Gedanken wie die privaten Überschüsse erziehlen wollen, die derart hoch sind, das sie an die Einzahler ausgeschüttet werden können. Mit dem Hinweis das es in der Vergangenheit oft nicht geklappt hat. Weil wenn die Quote Arbeiter:Rentner erstmal 1:1, dann wollen wir sehen, was das Umlageverfahren noch leisten kann. Dagegen kann das Kapital angelegt beim Chinesen (überspitzt) doch villeicht einiges mehr abgeben. Zitat “Weil wenn die Quote Arbeiter : Rentner erstmal 1:1″ Schür noch ein paar Zukunftsängste, das motiviert dann auch echt, Kinder in die Welt setzen. Aber welche seriöse Studie gibt derartige Ergebnisse? Aber das verbreiten die These nützt den Privatversicheren. Aber dafür setzt du unerschütterliches Vertrauen in die
Chinesen
? Gerade in Sachen Plagiat und Patentschutz wirklich überzeugend, da haben die ja ihre Vertrauenwürdigkeit bewiesen. Das garantiert auch, dass sie für die Alten im Ausland zahlen, selbst wenn sie keine Lust dazu haben. Die grösste Ungerechtigkeit beim Umlageverfahren ist ja, dass jene die schon zu Arbeitszeiten mit einem guten Job gesegnet waren, auch noch in der Rente abzocken und dort überdurchschnittlich viel ausbezahlt bekommen. ( aber das wird von den linken Gerechtigkeitsfanatikern sogar propagiert, die sind eigentlich nichts anderes als eine Klientelpartei der Rentner, die der Wirtschaft Kapital für Investitionen enziehenund das als Errungenschaft verkaufen wollen. ) Wer will die Beitragsbemessungsgrenzen abschaffen? und wieder zum Artikel: Rente mit 67 ist mit den Altersteilzeitregelungen und mit der Bevölkerungsentwicklung schon zu begreifen. Es gibt immer mehr Berufe, wo Rente mit 67 locker möglich ist und die anderen könne ja auch Vorruhestandsregelungen zurückgreifen. Nett formuliert andere nennen es einfacher Rentenkürzung. Wo stehen die Zahlen, dass Hartz I – IV wenig gebracht hat? In den Studien die der Bundestag in Aufrag gab und zu den Nachdenkseiten: ob ihr Motto, viel Geld für alle und für den Konsum. Deshalb loben sie auch Times Berichte in denen auch angebotsorientierte Wirtschaftpolitik befürwortet wird.